Soziales

Kamp-Lintfort soll eine Stadt für Jung und Alt bleiben. Aus diesem Grund möchte ich mich dafür einsetzen, dass das bisher geschaffene Netz von Begegnungs- und Anlaufstellen weiter ausgebaut wird. Im Rahmen unserer Migrations- und Flüchtlingspolitik kann die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter weitere Chancen bieten. Bestehende Präventionsprojekte mit den Krankenkassen können weiter ausgebaut werden. Über die bestehenden Vereine und Verbände möchte ich ehrenamtliches Engagement weiter fördern. Erweiterte Beratungsangebote sollen möglicher sozialer Verwahrlosung vorbeugen.

Umwelt

Umweltschutz ist ein Thema ausserordentlicher Wichtigkeit und muss deshalb auch für die SPD Priorität haben. Ein Langzeitziel für mich stellt der komplett freie öffentliche Personennahverkehr da. Eine autofreie und fahrradfreundliche Innenstadt ist möglich, wenn entsprechende Alternativangebote vorgehalten werden können. Kamp-Lintfort kann hier modellhafter Vorreiter werden. Daneben setze ich mich für Modellprojekte wasserstoffgetriebener Fahrzeuge ein. Kamp-Lintfort ist bereits Vorreiter für ein durchdachtes Klimaschutzprojekt. Da die hier betroffenen Themen über unsere kommunalen Grenzen hinausgehen, ist eine enge Zusammenarbeit mit Kreis und Land extrem wichtig.

Wirtschaft

Die langjährige und gute Arbeit unseres Bürgermeisters und der SPD hat Kamp-Lintfort zu einem interessanten Wirtschaftsstandort gemacht. Logport, Hochschule, Industriegebiete, Kino – sind nur einige, die ich nenne. Leider verhindert auch der geplante Kiesabbau, dass bestimmte Flächen (Kamperbruch Nord) sinnvoller genutzt werden könnten.

Interessant ist für mich aber auch die weitere Unterstützung von “jungen” Unternehmen (StartUps). Rahmenbedingungen schaffen, damit Menschen mit guten Ideen etwas risikofreier aufspielen können. Auch die Stärkung und Förderung kultureller Angebote, damit Menschen sich diese “Bedürfnisse” nicht ausserhalb von Kamp-Lintfort holen müssen.

Wir können auch weitere Unternehmen zu uns locken, indem wir interessante Möglichkeiten für diese bereit stellen, indem wir “Erleichterungen” für diese schaffen, wenn diese sich über den Unternehmenszweck hinaus am kommunalen Gemeinwohl beteiligen. Dies schafft feste Verbindungen zwischen Unternehmen und Kommune, die langfristige Zusammenarbeit schafft.

Bildung

Kamp-Lintfort verfügt bereits über ein gutes Schulangebot: Grundschulen, die Europaschule, Gesamtschule und ein Gymnasium. Viele dieser Schulen kommen zurzeit jedoch an Kapazitätsgrenzen. Wie können wir mehr Räumlichkeiten anbieten, die jedoch nicht überflüssig werden, falls der Bedarf in bestimmten Jahren wieder zurückgeht?

Schule ist zum großen Teil Ländersache. Wir können jedoch kommunal übergreifende Projekte initiieren und fördern, indem wir ehrenamtliches Engagement einbinden. Besonders Themen aus der Digitalisierung scheinen mir hier geeignet zu sein.

Schön wäre, wenn wir Schülerinnen und Schüler wieder mehr für Vereine und Verbände begeistern könnten. Die Mitarbeit in Kirche, AWO und auch in den Parteien kann gelingen, wenn diese Institutionen interessante Angebote bereitstellen und interdisziplinäre Projekte mit den Schulen erarbeitet werden.

Digitalisierung

Die Digitalisierung ist ein Thema, welches mir besonders am Herzen liegt. Eines der wichtigsten Angelegenheiten hierbei, wird es sein, den Ausbau für schnelles Internet voranzutreiben.

Die Homepage unserer schönen Stadt ist für viele nicht wichtig. Ich jedoch finde, dass eine solche “Visitenkarte” auch unsere Stadt angemessen widerspiegeln sollte. Das tut sie zurzeit nicht. Ein modernes und funktionales Design, verbunden mit einem leicht zu bedienenden Ratsinformationssystem, schafft Freude, die Internetseite der Stadt Kamp-Lintfort zu besuchen. Dies wäre ein gutes Medium um die Politik der Stadt transparent darzustellen. Kulturelle Angebote, Informationen über Baustellen, zukünftige Pläne, bis hin zu einem Meinungsbeteiligungssystem sind hier denkbar. Teile der Angebote unseres Bürgerservices könnten hier von uns Bürgern genutzt werden.

Wenn in den Medien von Digitalisierung gesprochen wird, ist meist die damit zusammenhängende Infrastruktur, oder auch der Einsatz von Tablets und Computern in den Schulen gemeint. Unsere Schülerinnen und Schüler sollten meines Erachtens auch über Gefahren und sinnvolle Verwendung aufgeklärt und trainiert werden. Sucht, Internetmobbing, SocialMedia sind heute wichtige Themen. Grundlagen der Programmierung, Gestaltung von Internetseiten und Webapps, Umgang mit Officesoftware sind Anwendungsbereiche, für die man leicht Begeisterung schaffen kann. Dies sind vor allem Kenntnisse, die den jungen Menschen zukünftig im Berufsleben bessere Chancen verschaffen werden.

Kultur

Kamp-Lintfort ist in den letzten Jahren immer reicher an kulturellen Angeboten geworden. Hochschule, Kino, Museen, die bevorstehende Landesgartenschau, Bergbaumuseum und das Kloster Kamp haben einiges zu bieten.

Ich würde mich freuen, wenn noch mehr und verschiedene Angebote im Gaststättenbereich vorhanden wäre. Es stellt sich die Frage, wie wir das als Kommune positiv beeinflussen könnten. Ich wünsche mir mehr Möglichkeiten, damit die Kamp-Lintforter und beispielsweise unsere jungen Studenten Gründe finden, in unserer Stadt mehr von ihrer Freizeit zu gestalten.

Die geplanten neuen Wohngebiete Friedrich Heinrich, Wohnen an der Fossa, Wohnen am Wandelweg, Innenstadtumbau werden unser Stadtbild weiter verändern und verbessern. Der zukünftige Bahnausbau schafft zusätzliche Möglichkeiten Menschen und Gäste in unsere Stadt zu holen, die ein dann erweitertes auch kulturelles Leben bei uns geniessen können.